St. Galler Frauen sind rabiater – Stgallen

St.  Galler Frauen schlagen doppelt so häufig zu wie Zürcherinnen. Weil die Kapo genau hinschaut, sagt Regierungsrätin Karin Keller-Sutter.Häusliche Gewalt: Frauen sind nicht immer nur Opfer. (Bild: Ernst Voller)Während die Zahl der männlichen Täter im Bereich häuslicher Gewalt im Kanton St.  Gallen in den letzten Jahren eher rückläufig war, nahm diejenige der Frauen zu – von 100 im Jahr 2005 auf gegen 200 im Jahr 2007. Auch wenn sie immer noch in über 80 Prozent der Fälle die Opfer sind, schlagen St.  Galler Frauen damit doppelt so häufig zu Hause zu wie Frauen im Kanton Zürich.Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des St. Galler Sicherheits- und Justizdepartements, erklärt das mit der grösseren Erfahrung in St. Gallen mit häuslicher Gewalt: «Wir weisen seit sechs Jahren Täter weg. In dieser Zeit hat eine starke Sensibilisierung stattgefunden.» Dies bestätigt Fabrizio Ruscelli, Leiter der Fachstelle Häusliche Gewalt bei der Kapo St.  Gallen. «Männer hatten lange keine Chance, sich Gehör zu verschaffen, weil man bei der Polizei nicht in Betracht zog, dass sie von einer Frau geschlagen werden könnten», sagte er gegenüber der «SonntagsZeitung».Auch beim Institut Männer gegen Männergewalt Ostschweiz hat man bereits Täterinnen beraten. Aber: «Es ist noch selten», sagt Gewaltberater Matthias Koller.

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Es ist erstaunlich, mit welcher Offenheit die Schweiz das Problem misshandelnder Frauen und misshandelter Männer anspricht…
Ganz anders in Deutschland. Hier werden neue  Gesetze gegen Männer mit völlig überholten und einseitig “erforschten” Daten über die angebliche Verteilung bei häuslicher Gewalt begründet und bald abgesegnet…
Hier werden nur Täter gesehen, weil es vielleicht in der Politik und in den durch die Politik gesponserten Einrichtungen keine Täterinnen geben darf?

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Über L. Woczelka
Jedes Wegschauen bei gewalttätigen Menschen führt dauerhaft nur zu mehr Opfern. Die stärkste Waffe gegen eine verbreitete Ideologie ist eben die Wahrheit, auch wenn diese für die meisten Menschen noch so unbequem ist...

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