Wenn Frauen morden ist es ein Akt der Emanzipation| Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Es gibt tatsächlich einige beachtliche Unterschiede. Frauen töten ihre Opfer überwiegend planvoll, heimtückisch und im häuslichen Milieu, Männer hingegen attackieren meistens unmittelbar, häufig im Affektsturm, wenn ein Streit eskaliert. Die wohl bedeutsamste Abweichung ergibt sich jedoch aus der jeweiligen Motivlage. Während Männer größtenteils morden, um ihre Opfer zu beherrschen und zu vernichten, töten Frauen, um sich nicht weiter beherrschen zu lassen. Männer üben Dominanz aus, Frauen indes wollen sich oftmals aus männlicher Beherrschung befreien. Ihnen geht es vornehmlich um Selbstschutz, Selbstachtung und Selbsterhaltung. Insofern hat die weibliche Tötungskriminalität durchaus etwas Emanzipatorisches.

: Kriminalität: Frauen morden anders als Männer | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

(Kriminalhauptkommissar und Sachbuchautor Stephan Harbort hat sich mit der weiblichen Seite der Gewaltkriminalität beschäftigt. Sein Fazit: Frauen morden nicht nur seltener, sondern auch mit anderen Methoden als Männer. Ein Interview.)

soso… Soweit ist es also schon gekommen. Ein Mann (Kripobeamter von Beruf) sieht hier nicht nicht rot, sondern Mörderinnen als “Endprodukt” einer gelungenen Emazipation.

Mein Fazit: Manchmal sollte man einfach besser wegschauen , wenn sich Kriminalpolizisten mit sozialpsychologischen Ambitionen als Sachbuchautoren versuchen.

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Kommentare

  1. Maria65 meint:

    @L. Woczelka
    ich hab das buch gelesen und darf sagen, dass deine feststellung “Soweit ist es also schon gekommen. Ein Mann (Kripobeamter von Beruf) sieht hier nicht nicht rot, sondern Mörderinnen als “Endprodukt” einer gelungenen Emazipation.” unsinnig ist. davon ist in dem buch keine rede. vielleicht liest du mal, bevor du hier polemisierst.

  2. Peter meint:

    @maria65

    hier geht es nicht ums buch sondern um ein interview, welches unter dem link gelesen werden kann

    und wenn man diese theorien (?? )des herrn liest, fragt man sich schon, was für ein sexistisches weltbild der herr hat…

    männer morden um zu beherrschen
    frauen um sich zu befreien

    achso, der mann der bis zum existenzminimum und darunter unterhalt bezahlen muss, tötet also um zu beherrschen? er tötet um sich zu befreien.

    viele straftaten von frauen werden ja erst gar nicht als mord strafrechtlich verfolgt, und wenn dann sind sie nicht zurechnungsfähig (werden aber zur selben zeit mit dem sorgerecht betraut).

    männer können weder abtreiben, noch könnnen sie das kind zur adoption freigeben, auch sind die verhütungsmethoden, die ihnen zur verfügung stehen äußerst schlecht (siehe pearl-index).
    die meisten straftaten entstehen im familiären umfeld, und da werden männer massivst unterdrückt und ausgebeutet.

    wenn man frauen so behandeln würde wie männer, dann würden in der brd ca. 150.000 frauen wegen mordes vor gericht landen und in österreich auch so um die 20.000 bis 30.000.

    auch ist die ausführung haarestreubend, wenn der autor meint, dass die morde von frauen schlechter in der gesellschaft ankommen würden, das ist mir neu und widerspricht ja seinen eigenen aussagen, wenn er die taten der frauen als befreihungsschlag rechtfertigt, während der mann angeblich aus reiner herrschsucht töten würde.

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