Randaliererin und die Polizei

Eine interessante Meldung über den “Umgang” der Polizei mit einer Randaliererin…

zitiert hier

Frankfurt (Oder)

20-Jährige trat Tür ein

Eingetreten wurde am Montag gegen 0:40 Uhr eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Thomasiusstraße in Frankfurt (Oder). Vor Ort konnte eine Frau als Täterin festgestellt werden, welche mit dem Wohnungsinhaber sprechen wollte und die Tür eingetreten hatte, als der Mann nicht öffnete. Die Polizisten erteilten ihr einen Platzverweis und belehrten sie über die Folgen, die eine Nichtbefolgung für sie hätte.

Kurze Zeit später war die betrunkene Frau wieder am Ereignisort und stiftete weiter Unruhe. Diesmal wurde sie von den Beamten in Gewahrsam genommen.

Als gegen 1:30 Uhr zwei ihrer Freundinnen in der Polizeiwache erschienen und glaubhaft versicherten, dass sie sich um die 20-Jährige kümmern würden, wurde sie wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Schon zehn Minuten später hatten die Freundinnen aber die Kontrolle über die junge Frau verloren, denn sie wurde autofahrend in der Cottbuser Straße festgestellt.

Die Atemalkoholkontrolle ergab zu diesem Zeitpunkt einen Wert von 1,02 Promille. Nach den daraufhin durchgeführten polizeilichen Maßnahmen befand sich die Frau wieder in einem Zustand, der es erlaubte, sie nach Hause zu entlassen.

Können Sie sich vorstellen, ob die Polizei ähnlich bei einem männlichen Täter reagiert hätte? Ware der auch in der Obhut von zwei Freunden belassen worden, die angegeben hätten, sich um ihn zu kümmern?

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  1. [...] dadurch sind Bagatellisierungen der Tat(en) sowohl auf Täterinnen-Seite als auch auf Seiten des Hilfesystems bzw. der Strafverfolgung wenn nicht vorprogrammiert, so doch wahrscheinlich. [...]

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