Einfach zu blöd, möchte man meinen. Die Geschichte ist skurril, oder nicht? Für Manche eventuell sogar zum Lachen…
Wäre da nicht der wirklich “merkwürdige” Ablauf des Ganzen:
Als dieser (gemeint ist der Vater) auch noch die SIM-Karte aus ihrem Handy entfernte, rief sie die Polizei. Diese ermittelt nun gegen die Tochter wegen Körperverletzung.
Zum Streit zwischen den beiden war es gekommen, weil die Tochter regelmäßig zu viel auf die Kosten ihres Vaters telefonierte. Deswegen wollte er ihr das Handy abnehmen. Als sie es nicht herausrücken wollte, schlich er sich nachts in ihr Zimmer, um das Handy unter dem Kopfkissen hervorzuholen. Als die Tochter das merkte, kam es zum tätlichen Angriff auf den Vater.
Frage: Wie kommt eine 17 jährige Göre dazu, erst den Vater zu verprügeln und dann noch allen Ernstes die Polizei zu rufen?
Ganz einfach: Sie ist so überzeugt davon, das eigentliche Opfer zu sein, dass sie wirklich davon ausgehen musste, sie würde durch die herbeigeeilte Polizei vor dem vermeintlichen Bösen gerettet.
Auch wenn man hier auf den ersten Blick vielleicht eher eine satte Persönlichkeitsstörung bei dem Mädchen unterstellen würde, so ist der Fall immer noch typisch für das geschlechtstypische Selbstbild von Täterinnen.
