Diese Tatsache hat jetzt eine bundesweite Studie belegt…
“Der häusliche Bereich ist für Männer kein sicherer Ort”, zitiert Lenz aus der allerersten bundesweiten Studie über Gewalt gegen Männer. Sein Ergebnis: “Jeder vierte Mann berichtet über körperliche Übergriffe der Partnerin und jeder zweite davon hat sich nie dagegen gewehrt.” Was sollte der Mann auch tun? Es gibt keine Hilfsangebote für misshandelte Männer und bei der Polizei würde man ihn auslachen. Wie überall.
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Diesseits der Kriminalstatistik gelangt die Pilotstudie “Gewalt gegen Männer” jedoch zu ganz anderen Ergebnissen. 266 repräsentativ ausgewählte Männer zwischen 18 und 85 Jahren wurden interviewt, also aus drei Generationen. Fast alle durchliefen eine harte Schule der Gewalt. Männliche Kindheit wird von schmerzhafter Züchtigung fast regelmäßig begleitet. “Nur jeder Siebte berichtete, dass er in der Kindheit und Jugend keine Gewalt erlebt hat”, erzählt Lenz. Jeder Zweite ist ordentlich versohlt worden – mit der blanken Hand oder mit dem Stock. Meist vollzieht sich das perfide Rollenspiel: Mutter droht die Schläge an, der Vater muss sie abends ausführen. usw.
Hier ist die Studie zu bekommen: http://www.gewalt-gegen-maenner.de/
Hier der Endbericht: http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Forschungsnetz/forschungsberichte,did=20558.html
Gerade als Fachleute sind wir jetzt gespannt, wann die entsprechenden Bundesministerien auf die belegten Wahrheiten reagieren.
Wir gehen zur Zeit jedoch davon aus, dass diese Studie und ihre Ergebnisse noch lange in den Schubladen der Politiker(innen) vor sich hin schimmeln müssen. Die Politikerinnen und Politiker, die politisch aktuell das Sagen haben, tun sich mit der Wahrheit leider schwer; sie identifizieren sich lieber mit der “Mann ist gleich Täter – Frau ist gleich Opfer-Ideologie”.
Der Wahrheit über die Gewalttätigkeit der Geschlechter ins Gesicht zu sehen, gefährdet schliesslich einen sehr grossen Teil der gesamten persönlichen Weltsicht und genau das wäre höchst unangenehm.
Im Schlepptau dieser Inititaive, die wieder einmal Männer als hauptsächliche Täter festschreibt, fungieren quasi als Geleitschutz eben jene politisch und ideologisch gewollten “frauenpolitischen Forschungsinstitute”, die so einseitig und damit unwahr forschen, um der oben genannten Ideologie erneut den Boden zu bereiten.
Auch die BAG-Täterarbeit tut das Ihrige dazu – obwohl sie es hätten besser wissen können… immerhin hatte das FORUM INTERVENTION bzw. die Kompetenzagentur genderorientierte Gewaltberatung ihr Know-How aus 20 Jahren Täterarbeit im Dunkelfeld in die Entwicklung der Standards für die Täterarbeit einbringen wollen. Doch dies wurde leider abgelehnt.
