Mutter von verdurstetem Jungen auf freiem Fuß

Die Universitätsklinik „Reina Sofía“ in Córdoba gab bekannt, dass die Mutter des in Südspanien verdursteten deutschen Jungen ist aus dem Krankenhaus entlassen worden sei.

Die aus Herdecke bei Dortmund stammende Frau hatte im Juli mit ihrem fünfjährigen Sohn in der Gegend von Córdoba eine Wanderung unternommen und sich dabei möglicherweise verlaufen. Die 40-Jährige war desorientiert, mit Schürfwunden übersät und halb verdurstet an einer Tankstelle in der andalusischen Ortschaft Espiel entdeckt worden. Sie habe sich verlaufen und könne ihren Sohn nicht finden, sagte sie.

An mehr konnte sie sich nicht erinnern. Die Leiche des Jungen wurde nach dreitägiger Suche in einer unwegsamen Berggegend gefunden – neben zwei Rucksäcken und mehreren leeren Wasserflaschen. Die spanische Justiz ermittelt gegen die Mutter wegen fahrlässiger Tötung.
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