Eichenau – Ein schreckliches Familiendrama erschüttert die oberbayerische Gemeinde Eichenau. Ein Elternteil hat seinen Partner und die siebenjährigen Zwillingsmädchen erschlagen. Danach brachte der oder die Täterin sich selbst um. Der Tatort: eine moderne Doppelhaushälfte in der Ortsmitte, direkt neben der KircheDie Ermittler gehen davon aus, dass entweder der 40 Jahre alte Vater oder die 42 Jahre alte Mutter die anderen Familienmitglieder getötet hat. Dafür spreche die “Auffindesituation” der Toten. Von “stumpfer Gewalt” gegen die Körper ist die Rede. Was den Täter oder die Täterin zu dieser entsetzlichen Gewalttat veranlasst hat, ist noch nicht bekannt. Womöglich gab es einen Abschiedsbrief, wie bei Selbstmorden so häufig. Die Ermittler nennen so einen tödlichen Exzess mit anschließender Selbsttötung “erweiterten Selbstmord”. Häufig sieht der Täter keinen Sinn mehr im Weiterleben und nimmt seine Familie mit in den Tod.
