Überfall auf Rentner – Gesucht: „Claudia“ und Komplizen

War der Täter unachtsam? Bei dem Überfall nannte er seine Komplizin „Claudia“. Heißt sie wirklich so? Oder wollte der Täter eine falsche Spur legen? Einiges spricht dafür, dass ihm der richtige Name einfach herausgerutscht ist. Für die Kripo ist „Claudia“ vielleicht der Schlüssel zur Aufklärung des Falls.Bollingstedt bei Schleswig, 12. Oktober 2009. Es ist genau 21.30 Uhr. Die drei Bewohner eines Einfamilienhauses verbringen einen gemütlichen Abend. Plötzlich klingelt es an der Haustür. Die Hausherrin sieht draußen eine auffällig zierliche Frau, die vielleicht Hilfe braucht. Sie öffnet die Tür. Im gleichen Moment stürmt ein maskierter Mann ins Haus und schlägt auf die Frau ein. Ihr Ehemann und dessen Bruder eilen zu Hilfe, doch gegen die Pistole in der Hand des maskierten Täters können sie nichts ausrichten. Die Täterin hat sich inzwischen ebenfalls ein Tuch über Mund und Nase gestreift. Die drei Opfer werden mit Kabelbindern gefesselt, und dann beginnen die Täter mit massiven Drohungen.“Ihr seid Rentner – ihr habt Geld“Im Eifer des Überfalls sprach der Täter seine Komplizin mit „Claudia“ an. Dieser Name fiel nur ein einziges Mal. Das Täterduo glaubte offenbar, im Haus befinde sich eine erhebliche Bargeldsumme und verlangte darüber Auskunft. Mehrfach behaupteten sie: „Ihr seid Rentner,ihr habt Einnahmen“. Doch die Opfer äußerten wiederholt, es gebe kein Geld im Haus. Daraufhin wurden sie geschlagen und mit Schüssen in die Beine bedroht.

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