Gefährlichkeit der mutmasslichen Täterin unterschätzt (Schweiz, NZZ Online)

Das Tötungsdelikt einer als gefährlich bekannten 22-Jährigen an einem Sri-Lanker im Berner Florapark hat für die Psychiatrischen Dienste keine Konsequenzen. Die Experten hatten gemäss einem Untersuchungsbericht die Gefährlichkeit falsch eingeschätzt.(sda)

Eine Untersuchung der Umstände rund um das Tötungsdelikt im Berner Florapark zeigt, dass die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) die Gefährlichkeit der mutmasslichen Täterin unterschätzt hatten. Die Regierung ergreift aber keine Massnahmen. Dies entspricht den Empfehlungen der amtlichen Untersuchung, wie Regierungsrat Philippe Perrenoud (sp.) am Dienstag vor den Medien in Bern sagte. Die Untersuchung wurde von alt Obergerichtspräsident Ueli Hofer im Auftrag Perrenouds geführt. …

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sie vor der Tat mehrmals von der Polizei aufgegriffen worden war. Zudem hatte sie im Alter von 15 Jahren versucht, ihren Bruder mit einem Messer zu töten. Dafür wurde sie von der zuständigen Jugendanwaltschaft im Kanton Zürich in eine kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Gefährlichkeit der mutmasslichen Täterin unterschätzt (Schweiz, NZZ Online)

Könnte es vielleicht sein, dass einfach die Gefährlichkeitsunterschätzung auch mit dem Geschlecht der Täterin zusammenhängt?

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Über L. Woczelka
Jedes Wegschauen bei gewalttätigen Menschen führt dauerhaft nur zu mehr Opfern. Die stärkste Waffe gegen eine verbreitete Ideologie ist eben die Wahrheit, auch wenn diese für die meisten Menschen noch so unbequem ist...

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