“Ein ganz erheblicher Verdacht” fällt auf eine Terroristin

Jasper Barenberg: Hat Michael Buback also doch recht? Seit Jahren bemüht sich der Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts, Licht ins Dunkel um den Mord an seinem Vater Siegfried Buback zu bringen. Nach eigenen Recherchen hat er Widersprüche bei den Ermittlungen angeprangert und auf zahlreiche Hinweise verwiesen, die Verena Becker mit der Tat in Zusammenhang bringen. Jetzt ist Michael Buback am Telefon. Guten Morgen!

Michael Buback: Guten Morgen!

Barenberg: Herr Buback, nach den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft steht nun offenbar fest, eine Woche nach der Tat hat Verena Becker Umschläge mit den Bekennerschreiben zugeklebt. Bringt das den Durchbruch, um den Mord nach 32 Jahren doch noch aufzuklären?

Buback: Also mir hilft diese Information jetzt nicht sehr weiter, da ich – wie Sie schon drauf hingewiesen haben – seit mehr als zwei Jahren überzeugt bin, dass sich ein ganz erheblicher Verdacht auf Verena Becker richtet, dass sie Mittäterin beim Karlsruher Attentat war. Also insofern die Tatsache, dass sie am Bekennerbrief mitgewirkt hat, klärt ja nicht die Tatbeteiligung.

Deutschlandfunk – Interview – “Ein ganz erheblicher Verdacht”

Ich hege auch einen  Verdacht: Es ist eben KEIN ZUFALL, dass einer Frau eine solche Tat nicht zugetraut wurde…

  1. Lange hat die Polizei nicht geglaubt, dass es sich um eine Frau handelt, weil die Täterin so kaltblütig und skrupellos vorgeht.
  2. Frau tötet Ehemann und trennt ihm die Beine ab…
  3. Aus Eifersucht wirft Täterin Molotow- Cocktail

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