So kann´s gehen: Erst von einer Frau umgebracht, dann von der Presse verhöhnt

Im Prozess um die Tötung des französischen Bankiers Stern in Genf haben die Anwälte von Sterns Nachkommen am Montag Aufnahmen des Telefonbeantworters abgespielt. Die Tondokumente belegen, wie besessen der Bankier von seiner Geliebten war.
(sda) Im Prozess um die Tötung des französischen Bankiers Edouard Stern hat sich am Montag der Tote zu Wort gemeldet. Die Anwälte von Sterns Nachkommen spielten Nachrichten vor, die Stern auf dem Telefonbeantworter der mutmasslichen Täterin hinterlassen hatte.

Ein besessener Liebhaber

Die Aufnahmen zeichnen das Bild eines verliebten, ja besessenen Edouard Stern, der seine Geliebte zu jeder Tages- und Nachtzeit anrief. Sie sei sein «Engel», sein «Häschen», tönte es in einer Nachricht. Er sei traurig, dass er sich anlässlich des Valentinstages nicht zu ihr «beamen» könne, in einer anderen.

Was hier wie eine Schmonzette klingt, nimmt ein böses, ein tödliches Ende:

Im Sadomaso-Anzug erschossen

Stern hatte einen Sadomaso-Latexanzug getragen, als er in seiner Genfer Wohnung mit vier Kugeln im Körper gefunden wurde. Edouard habe ihr versprochen, diesen nie mit anderen Sexpartnerinnen zu tragen als mit ihr, sagte die Geliebte einem Freund.

Nach ihrer Verhaftung hatte die Frau gestanden, dass sie es war, mit der Stern vor dem Tod noch sadomasochistische Spiele hatte. Sie gestand auch, dass sie ihn dabei erschoss.

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